Das sind die 5 häufigsten Formen von Akne und ihre Ursachen

  • 25. September 2018

1. Hormonell bedingte Akne

Die hormonelle Akne wird auch als Akne tarda oder Spätakne bezeichnet und ist relativ weit verbreitet. Hormonell bedingte Akne tritt vor allem bei Frauen auf und meistens in der Woche vor der Periode. Sie wird durch Androgene (Sexualhormone) und Insulin verursacht. Die Sexualhormone treten zyklisch bedingt vermehrt im Körper auf. Auch Insulin wird zyklusabhängig mal mehr und mal weniger im Körper ausgeschüttet.

Durch einen übermäßigen Konsum von Zucker und auch Milchprodukten wird der Insulinspiegel zusätzlich angehoben und die Entstehung von Pickeln wird begünstigt. Durch eine hohe Ausschüttung der Hormone werden die Talgdrüsen angeregt und arbeiten teilweise zu stark, so dass Entzündungen auftreten können.

Hormonelle Akne kann aber auch entstehen wenn die Pille abgesetzt wird, während der Schwangerschaft oder zu Beginn der Wechseljahre. Sie tritt also immer dann auf, wenn eine hormonelle Veränderung im Körper stattfindet.

2. Stress bedingte Akne

Dauerhafter Stress führt zu einem Anstieg der Stresshormone im Blut. Der erhöhte Stresshormonpegel signalisiert dem Körper, dass er in einen Überlebensmodus gehen muss. Es wird also alle Energie aus dem Körper mobilisiert und auf reines Überleben eingestellt.

Dementsprechend werden die Regeneration und vor allem die Regeneration der Haut ganz weit hinten angestellt. Sinkt der Stresspegel wieder, kann der Körper sich wieder erholen und normal weiterfunktionieren. Bleibt das Stresslevel jedoch dauerhaft hoch, kommt es zu einer Schwächung des Immunsystems und damit zu vermehrten Entzündungen im Körper, die logischerweise auch den Ausbruch von Akne begünstigen.

3. Akne, die durch die Ernährung ausgelöst wird

Die Ernährung spielt für die Gesundheit des gesamten Körpers eine sehr große Rolle. Durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann es zu Akne kommen. Aber auch Hormone, die in Lebensmitteln enthalten sind, können Akne hervorrufen.

Vor allem Milchprodukte und Fleisch sind oft mit Hormonen oder Rückständen von Medikamenten belastet und können sich negativ auf die eigene Gesundheit auswirken. Des Weiteren spielt Zucker eine bedeutende Rolle. Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel ruft Entzündungen im Körper hervor und ist somit einer der häufigsten Auslöser für Hauterkrankungen.

Um deinen Körper zu "reseten" hilft eine bewusste Entgiftung und der konsequenteVerzicht auf Produkte, die vermehrt Entzündungen im Körper hervorrufen.

4. Wetter bedingte Akne

Vor allem ein warmes und feuchtes Klima kann zu Akneausbrüchen führen. Ist die Haut permanent von Schweiß und vielleicht gleichzeitig von Staub bedeckt, kann das die Poren zusätzlich belasten.

Gerade in Breitengraden um den Äquator wird die Haut solchen Bedingungen ausgesetzt. Dazu kommt oft noch eine Schlechtere Qualität des Wassers. Achte hier darauf, dass du dein Gesicht regelmäßig gründlich aber mild reinigst und für einen Feuchtgkeitsausgleich sorgst.

Zur Reinigung eignet sich am besten eine Naturseife. Für ausreichend Feuchtigkeit sorgt zum Beispiel ein hochwertiges Jojobaöl.

5. Medikamentös bedingte oder Bodybuilder Akne

Wenn du hier eine konkrete Vermutung hast, solltest du am besten mit deinem Arzt darüber sprechen. Die Einnahme der Pille kann unter Umständen zu einer Verschlimmerung der Akne führen. Am häufigsten bricht die Akne aber nach dem Absetzen der Pille aus. Bei der Einnahme von Steroiden und Anabolika kann es zu einer sogenannten Bodybuilder Akne kommen.

Alle Arten von Schmerzmitteln haben Nebenwirkungen und können sich auf dein Hautbild auswirken. Häufig wird durch die Einnahme von Antibiotika oder starken Schmerzmitteln die Darmflora angegriffen und ein geschädigter Darm spiegelt sich im Hautbild wieder.

Während der Einnahme von Antibiotika empfiehlt sich daher die gleichzeitige Gabe von Probiotika*. Außerdem kannst du im Anschluss an die Behandlung eine Darmsanierung machen, um das natürliche Gleichgewicht der Darmflora wieder herzustellen.


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