Zugsalbe schafft Erleichterung bei Akne und tiefliegenden Entzündungen

  • 4. Oktober 2018

Ein nicht ganz natürliches, dafür aber hochwirksames und etwas ungewöhnliches Mittel gegen Pickel ist Zugsalbe. Die Zusammensetzung der Ziehsalbe sorgt dafür, dass Entzündungen an die Oberfläche gelangen und wirkt dazu gleichzeitig entzündungshemmend und antibakteriell. Sie ist vor allem bei tiefsitzenden Entzündungen und Furunkeln sehr wirksam. 

Bei Entzündungen, die unter der Haut liegen und schmerzen, hilft die Ziehsalbe, den Eiter an die Oberfläche der Haut zu befördern und lässt den Pickel innerhalb weniger Tage von selbst abklingen. Für die Wirkung ist der Inhaltsstoff Schieferöl verantwortlich.

Was ist bei der Anwendung von Zugsalbe zu beachten?

Je nach dem, was du mit der Zugsalbe behandeln möchtest, kannst zu zwischen einer 20 %-igen und einer 50 %-igen Variante entscheiden. Die Zugsalbe mit 20 % Schiefernöl wird bei kleineren Entzündungen, Pickeln, Rasierpickeln und auch eingewachsenen Haaren verwendet.

Die 50 %-ige Variante wolltest du wählen, wenn du tief sitzende Entzündungen, Akne oder Furunkel behandeln möchtest. Sie hilft dabei, dass sich der Eiter schneller entleeren kann und damit das unangenehme Druckgefühl nachlässt.

Die Anwendung sollte maximal 5 Tage dauern. Wenn sich keine Verbesserung einstellt oder du gar eine Verschlimmerung bemerkst, suche unbedingt einen Arzt auf und lass dich beraten.

Tipps für die Behandlung mit Zugsalbe

  • Die Zugsalbe nur auf einzelnen Stellen anwenden
  • Die Kleidung schützen, in dem die behandelten Stellen mit einem Pflaster abgedeckt werden
  • Hände nach der Anwendung gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen
  • Auch Einmalhandschuhe können beim Auftragen helfen
  • Unbedingt die Augen- und Mundpartie aussparen, da es sonst zu Reizungen kommen kann
  • Die Salbe am besten über Nacht einziehen lassen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann
  • Reste gründlich mit warmem Wasser und einem Kosmetiktuch abwaschenI
  • Nicht unmittelbar nach der Anwendung der direkten Sonnenstrahlung aussetzen, da die Haut durch die Anwendung lichtempfindlich wird

Pflanzliche Ziehsalbe selber herstellen

Als Alternative zu den Ziehsalben, die du in der Apotheke kaufen kannst und die oft viele unbekannte Inhaltstoffe enthalten, kannst du mit Hilfe von natürlichen Stoffen selbst eine Zugsalbe herstellen.

Du benötigst dazu Heilerde oder Lavaerde, Aktivkohle, Teebaumöl, Calendulaöl, Kamillenöl, Honig und Wollwachs als Bindemittel. Oft hilft auch schon eine Gesichtsmaske aus Heilerde. Die Heilerde entwickelt während des Trocknens auf der Haut ebenfalls eine starke Zugwirkung, die Entzündungen an die Oberfläche bringen kann.

Eine weitere pflanzliche Salbe kannst du ganz einfach aus nur drei Bestandteilen herstellen.

Du benötigst:

  • 80 g Olivenöl
  • 10 g Bienenwachs*
  • 30 g Harz (Tanne, Lärche, Kiefer oder Fichte)


Zubereitung

Löse zuerst bei geringer Hitze das Harz im Olivenöl auf. Der ganze Prozess ist etwas langwierig und kann schon mal bis zu einem halben Tag dauern. Wenn das Harz aufgelöst ist, seie die Mischung durch ein Tuch ab und gib das Bienenwachs hinzu, damit die Mischung fest werden kann. Und fertig!

Verwende zur Herstellung unbedingt ein Gefäß, dass du nicht mehr zum Kochen verwendest.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Zugsalbe

  • Bei Abszessen, Furunkeln, Karbunkeln
  • Unterstützung bei Nagelbettentzündungen
  • Bei Schiefern unter der Haut
  • Hausmittel gegen eingewachsene Haare
  • Hilfe bei Neurodermitis und Schuppenflechten
  • Abklingen von Rasierpickeln


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